Flexible Eingangsstufe

Am 14.06.2004 beschloss die Schwanenschule, ab dem Schuljahr 2005/06 mit der Einführung jahrgangsübergreifender Lerngruppen (Klasse 1 und 2) zu beginnen, die inzwischen durch die Aufnahme der neuen Schulanfänger in die sieben Flex-Klassen fortgeführt worden ist.

Hierzu folgende Gedanken:

Die praktische Umsetzung an der Schwanenschule:

Seit dem Schuljahr 2006/07 erhalten die Kinder ihren Unterricht in jahrgangsgemischten Klassen. Etwa gleich viele Kinder aus der Jahrgangsstufe 1 und 2 sind zu einer Klasse zusammengefasst. Um die Identifikation der Kinder mit ihrer Klasse zu erhöhen sind die Klassen E1 bis E9 (E= Eingangsstufe) zusätzlich durch die Tiernamen Raben, Mäuse, Schmetterlinge, Bären, Frösche, Schnecken, Delfine, Kängurus und Krokodile bezeichnet.

Selbstverständlich werden die Schüler nach den Vorgaben des Lehrplanes, der ihrem Jahrgang entspricht, unterrichtet und beurteilt.

FOLGENDE GRUNDFORMEN ERLEBEN DIE KINDER IM UNTERRICHT:

-Gemeinsamer Unterricht
Der gemeinsame Unterricht bietet vielfältige fächerübergreifende Lernanlässe. In der Praxis könnte ein Beispiel so aussehen:

Thema „Apfel“: Es findet im Klassenverband ein Gespräch zum Thema „Apfel“ statt. Im Anschluss untersuchen die Kinder in Partner- oder Gruppenarbeit einen Apfel. Zur Vertiefung der Erkenntnisse bekommen die Kinder ein Arbeitsblatt, das an ihren individuellen Lernstand angepasst ist.

Viele Unterrichtsinhalte lassen sich im gemeinsamen Unterricht umsetzen, wie z.B. die von Fächern wie Sport, Musik und Kunst.

-Jahrgangsbezogener Unterricht
Bestimmte Unterrichtsinhalte müssen selbstverständlich weiterhin jahrgangsbezogen unterrichtet werden (Schreibschriftlehrgang, Anfangsunterricht, Ziffernschreibkurs…). Dazu stehen uns zum einen zusätzliche Unterrichtsstunden in der Kleingruppe zur Verfügung (Jahrgangstufe 1 zwei Stunden, Jahrgangstufe 2 drei Stunden), zum anderen werden im Unterricht die einzelnen Gruppen phasenweise zusammengerufen. Ein Beispiel: Jahrgangsstufe 1 arbeitet am Ziffernschreibkurs, während Jahrgangstufe 2 zur selben Zeit einen Buchstaben in Schreibschrift erlernt).

-Individualisierter Unterricht
Viele Lerninhalte werden fortlaufend und selbstständig in Form von Übungsformaten (Buchstabenbuffet, Blitzrechenkurs, Rechtschreibwerkstatt…) bearbeitet. Während dieser Übungsphasen arbeiten die Kinder gleichzeitig an individualisierten Übungen auf unterschiedlichem Niveau. Selbstverständlich können die bewährten Unterrichtsformen wie Wochenplan, Werkstattarbeit und Freiarbeit sowohl im gemeinsamen als auch im jahrgangsbezogenen Unterricht eingesetzt werden.

FÖRDERMETHODIK

Entsprechend des festgestellten Förderbedarfs werden individuelle Förder- und Arbeitspläne erstellt, Lernziele und Maßnahmen werden festgelegt und terminiert. Seit dem Schuljahr 2004/05 steht uns durch die Integration des Schulkindergartens eine Kollegin als Fachkraft für den Einsatz in der Schuleingangsphase zur Verfügung.

Seit dem Schuljahr 2005/06 verstärkt eine sonderpädagogische Lehrkraft unser Team, die schwerpunktmäßig in der flexiblen Eingangsstufe arbeitet. Sie unterstützt die Kollegen in der Anfangsphase bei der Diagnose von Lernschwierigkeiten. Im Anschluss werden Kinder mit Defiziten in besonderen Fördergruppen unterstützt. Ein Schwerpunkt liegt dabei in der Arbeit mit Kindern, die Deutsch nicht als Muttersprache sprechen. Somit entsteht ein hohes individualisiertes Förderniveau für unsere Schüler!

 

Fragen von Eltern an jahrgangsübergreifend arbeitende Schulen und mögliche Antworten:*

- Lernen die Kinder nicht zu wenig?
Im Gegenteil, die Kinder lernen mehr, weil sie mit älteren mitlernen und von ihnen lernen und weil sie ihre Fertigkeiten durch das Helfen bei anderen festigen.

- Werden die schnelleren Kinder nicht durch die anderen gebremst, werden sie hinreichend herausgefordert?
Jahrgangsübergreifender Unterricht ermöglicht gerade auch leistungsstärkeren Kindern, ihren Möglichkeiten entsprechend zu lernen.

- Stören sich die Kinder nicht gegenseitig beim Lernen?
Es entstehen weniger Störungen, weil die Kinder sich gegenseitig ermahnen und einander vermitteln, "wo es langgeht". Lernanfänger wachsen in eine Lernumgebung hinein, die bereits durch Rituale und Regeln sowie Arbeitsformen von Älteren geprägt ist.

- Geht soziales Lernen (z.B. Helfen) nicht zu Lasten des Lernstoffes?
Soziales Lernen bedeutet nicht zusätzlichen Lernstoff. Es schafft im Gegenteil wichtige Voraussetzungen für das Lernen in unserer heutigen Gesellschaft, wie z.B. Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Fähigkeit, mit Konflikten umzugehen etc.

*nach: Jahrgangsübergreifende Unterrichtsgestaltung in der Grundschule,hrsg.vom Landesinstitut für Schule und Weiterbildung in Soest 1996

 

 

 

Meine Zeit in der Mäuseklasse (aus der Sicht von Moritz aus der Mäuseklasse)

Als wir von zu Hause losgegangen sind, wusste ich nicht richtig, was auf mich zu kommt. Bei der Einschulungsfeier in der Turnhalle musste ich unten auf die Sitzteppiche gehen. Dann sind auch schon die Zweitklässler und die Lehrer und Lehrerinnen rein gekommen.

Später sind wir in die Mäuseklasse gegangen und haben die Mäusehymne gesungen. Ich konnte noch nicht mitsingen, doch bald ging mir die Mäusehymne nur noch durchden Kopf.

In der ersten Woche habe ich die Mäuseklase erst richtig kennen gelernt und dann kamendie schweren Wochen: Wir haben alle Zahlen von 0-10 geübt und mit Tinto gearbeitet. Da kriegten wir auch den Tintoordner als Dauerhausaufgabe.

Bald kam die "Gut-zu-Fuß"-Woche und St.Martin. Da haben wir in den Klasse einen großen Weckmann geteilt. Außerdem haben wir viel gelernt und bekamen unsere "Arbeitsmaus" (das Kompetenzraster). Nach den Weihnachtsferien konnte ich mit den Lesezimmern anfangen, weil ich das Lesen gelernt hatte.

Wir hatten auch eine Höflichkeitswoche und haben uns irgendwann mit dem Thema "Tiere" beschäftigt und sind in den Zoo gegangen. Dann kamen schon die ersten Sommerferien.

Nach den Sommerferien war ich Zweitklässler. Wir sind mit Herrn Schmidt zur Kirche gegangen und haben in der Turnhalle unsere Paten abgeholt. Die großen Mäuse haben in den nächsten Wochen die Schreibschrift gelernt und unsere "Arbeitsmaus" wurde immer bunter.

Karneval kamen alle verkleidet. Herr Schmidt kam als Sträfling verkleidet.

Nach den Osterferien haben wri mit dem Einmaleins-Führerschein angefangen. Und ich habe meine "Arbeitsmaus" fertig gekriegt.

Am Mittwoch vor den Ferien haben wir unsere Zeugnisse gekriegt. Dann musste ich mich von Herrn Schmidt verabschieden. Denn ich komme jetzt in die dritte Klasse. 

Auszeichnung
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Schwanengeschnatter:

Karneval!!!

Altweiberkarneval in der Schwanenschule

Karneval - Teil 2

Spiel, Spaß und närrisches Treiben...


Und hier einige Rätsel für kluge Köpfe.

 

1. Wer ist das auf dem 2.Foto?


A. Pumuckl

B. Frau...

Time to say goodbye

Leider ist die Zeit gekommen, sich von drei geschätzten Kolleginnen zu verabschieden:

Am 1.2.2012 endet die "Haubert-Ära" an der...

Pädagogisches Kaffeetrinken

Am Montag, dem 30.1.2012, trafen sich die Flex-Lehrer und Frau Maus mit den ErzieherInnen der ansässigen Kindergärten und der Lebenshilfe.

Nach...

Die goldene Gans

Am Freitag, dem 16.12.2011, erfreute die Rabenklasse die anderen Flexklassen mit einem wunderschönen Theaterstück: "Die goldene...

Schwanengeschnatter:

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