Charly, die Scholle

Geschichten über eine kleine Scholle

 

Geschrieben von den Kindern

des Deutsch – Forderunterrichts

3. Jahrgang 2012

Es war einmal ein kleiner Fisch. Er hieß Charly und wohnte in der Nordsee. Charly hatte drei Geschwister. Sie hießen Chuschu, Chascha und Charlo.

Seine Mutter kochte gerade Algenspaghetti mit Algenbolognese. Da rief sie: „Charly, ich brauche noch Meerestomaten!“ Da sagte Chorlo, Charlys großer Bruder: „Charly ist noch viel zu klein, Mama. Die Meerestomaten wachsen im alten Schiffswrack.“ Darauf antwortete die Mutter: „Alle Haie sind auf Klassenfahrt. Da kann Charly nichts passieren!“

Jetzt schwamm Charly los, um die Meerestomaten zu holen. Als er beim alten Schiffswrack ankam, sah er auf dem Deck zwei große Augen und dachte, dass es sein Freund, der Wal sei. Charly rief: „Hallo, Potti! Ich bin es, Charly!“ Aber die Augen gehörten einem Opa Hai, der zu alt war, um auf Klassenfahrt zu fahren. Der Hai schoss mit seiner Flosse den armen kleinen Charly in den großen See Bababu. Er landete dort direkt vor einem Seepferdchen. Es fragte: „Wo kommst du her?“ Charly sagte: „Aus der Nordsee.“ Das Seepferdchen und Charly wurden dicke Freunde.

Das Seepferdchen und Charly lebten glücklich bis an ihr Ende im See Bababu.

Chiara, 3b

 

An einem warmen Sommertag kam eine Scholle namens Charly auf die Welt. Charly war eine süße kleine Scholle. Er hatte keine Geschwister aber Eltern.

Als er schon größer war, schwamm er weit weg von zu Hause. Auf einmal kam ein riesengroßes Schiff und fing Charly im Netz, Charly wollte noch rausspringen, aber es war zu spät. Das Netz wurde schon hoch gezogen.

Als er aufwachte, lag er auf einem Stein in einem Fluss. Er musste bei der Fahrt rausgefallen sein. Charly rollte sich vom Stein und sprang ins Wasser. Man sah, dass er traurig war. Doch als er losschwimmen wollte, steckte er zwischen zwei Steinen fest. Aber als er nach vorne ruckte, kam er wieder frei.

Charly schwamm ein Stück. Als er gerade etwas zu essen gefunden hatte, konnte er nicht weiter schwimmen, denn ein riesiger Stein versperrte den Weg. Nein, es war kein Stein, sondern eine sehr große Schildkröte. Die Schildkröte sagte mit leiser Stimme: „Ich heiße Emil, die Schildkröte.“ Charly freute sich und sagte mit hörbarer Stimme: „Ich heiße Charly!“ Die beiden spielten bis zum Abend, dann schliefen sie zusammen ein.

Am nächsten Morgen sagte Charly: „Emil, wir müssen jetzt nach Hause!“ Emil wurde sehr still. Er sagte im Flüsterton: „Ich habe kein Zuhause!“ Da sagte Charly mit freudiger Stimme: „Dann darfst du bei mir wohnen.“ Da wurde Emil glücklich und rief: „Dann werden wir dein Zuhause suchen und du und ich, wir wohnen zusammen!“

Die beiden schwammen den Bach entlang und kamen nach einer Weile zu Hause an. Alle freuten sich. Ganz doll freuten sich aber auch Charlys Eltern.

Alina, 3b

 

Zwischen irgendwo und nirgendwo in einem fremden Korallenriff wohnte Familie Charlin. Sie waren Schollen und sehr hilfsbereit. Außerdem waren die Kinder von ihnen sehr schlau. Sie hatten von den Eltern gelernt, wie sie sich gut tarnen konnten und wo es die besten Verstecke gab. Deshalb mochten alle Nachbarn die kleinen Schollen Charly, Chorly, Schiller und Milla. Außerdem war da noch der große Chuly. Aber er war schon ausgezogen.

Vor zwei Tagen war Chorly plötzlich verschwunden. Charly war mit ihm im Park der singenden Blumen gewesen. Da kam irgendetwas, das wie eine Seeschlange aussah und vollkommen schwarz war. Er wurde von hinten gebissen und als er wieder aufwachte, lag er zu Hause in seiner Muschel. Aber er spürte die Bisse ganz deutlich und sich selbst beißen ging nicht, weil es im Nacken war, also schwamm er nach draußen. Plötzlich saß etwas auf ihm, packte ihn und als er wieder zu sich kam, war er …Na, wo war er? Er wusste es nicht! Er schwamm unruhig hin und her. Da hörte er plötzlich eine bekannte Stimme: „Da wird doch die Krabbe im Krabbenkäfig geköpft oder ist das etwa Charly?“ Charly fuhr herum, dann schrie er auf: „Hüülllfffeee, ein Uunggeeeheuheuer! Hüüülllfffeeee!“ Erschrocken kamen alle Bewohner aus ihren Höhlen und unter ihren Steinen hervor. „Was ist denn?“, murmelte eine verschlafene alte Steinfischdame. Doch Chorly sagte: „Das ist Nessie, das Ungeheuer vom Loch Ness und es ist mein Freund.“ Charly atmete auf: „Puh!“ Chorly flüsterte: „Es hat gesagt, es will uns helfen.“ „Cool!“, staunte Charly.

Charly wälzte sich hin und her und murmelte: „Danke, lass uns losschwimmen.“ Dann sagte er eine Stunde lang nichts mehr. Dann rief er: „Mamaa, Paapaa!“ Die Eltern kamen herein und weckten den im Schlaf sprechenden Charly auf.

Gut, es war alles nur ein Traum!

Malena, 3c

 

Es waren einmal zwei Schollen. Sie hatten einen Sohn, der hieß Charly Scholle. Eines Tages kam ein Kutter. Charly war neugierig und schwamm näher. Auf einmal war er in einem Netz und war in Kürze auf dem Kutter. Er kam in ein Wasserbecken. Nach zwei Stunden wurde das Wasser rausgesogen und Charly wurde mit durch das Rohr gezogen. Am Ende des Rohres war ein ruhiger Fluss. Charly wurde mit so einer Wucht aus dem Rohr geschmissen, dass er auf etwas fiel, das sah sehr nach einem Aal aus. Charly hatte große Angst, doch der Aal sagte: „Sollen wir Freunde sein?“ Darauf antwortete Charly: „Sehr gerne!“ Charly erzählte seine ganze Geschichte und stellte sich vor und der Aal sagte: „ Ich heiße Allomienion.“ Charly und der Aal gingen zum weisen Rochen und Charly erzählte ihm seine Geschichte. Der weise Rochen zeigte ihnen die Richtung nach Hause.

Charly und Allomienion verabschiedeten sich und schwammen los. Als sie zwei Stunden geschwommen waren, sahen sie sich um und waren in dem Schloss von Atlantis. Die Wände waren zusammengebrochen. Auf einmal fand Allomienion eine alte Schriftrolle und rollte sie auf. Charly konnte schon lesen, weil er zehn Jahre älter war als Allomienion. Da kamen zwei Haie aus einer Ecke und fragten: „Können wir Freunde sein?“ Charly antwortete: „Ja!“ Die Haie freuten sich und gaben Charly und Allomienion Zeichen aufzusteigen. Als sie zwölf Stunden lang mit der Strömung geschwommen waren, machten sie eine Pause und suchten ganz viel zu essen. Das Essen reichte vierzig Tage lang. Nach fünfzig Tagen sagten die Haie: „Hier müsst ihr alleine weitergehen.“ Charly und Allomienion fanden zwei Fische. Bei ihrem Anblick schrie Charly: „Mama, Papa!“, und alle freuten sich.

Moritz, 3d

 

Das ist Charly! Er war eine kleine Scholle. Er war ein Winzling und lebte in der Nordsee. Eines Tages ging Charly spazieren, aber auf einmal hörte er ein „Tut, tut!“ Charly erschrak: „Ein Schiff, ein Schiff!“ Und da kam auch schon das Netz. „Hilfe! Hilfe! Hilfe! Mama, Papa!“, rief Charly. Aber es war zu spät. Er verfing sich im Netz, Ein letztes Mal schrie er: „Mama, Papa, Hilfe!“ Aber das Schiff fuhr schon weiter. Das Schiff fuhr durch einen Fluss. Das war Charlys Chance und er ergriff sie! Er sprang in den Fluss. „Puh, das war knapp“, sagte Charly.

Auf einmal hörte er „Blup, Blup“. „Hä?“, fragte er und die Stimme sagte: „Hi, ich bin Charlet. Wie heißt du?“ „Ch…, Charly“, stotterte er. „Kannst du mir helfen, wieder ins Meer zu kommen?“ „Ja klar“, antwortete sie und so schwammen die beiden los bis zu einem……. Wasserfall! Aber Charlet sagte: „Schwimm so schnell du kannst auf den Wasserfall zu!“ Die beiden sprangen weiter, wo der Wasserfall nicht mehr floss.

„Es gibt einen Freund von mir, der weiß weiter!“, sagte Charlet. „Wer ist dein Freund, Charlet?“, fragte Charly. „Siehst du gleich“, erklärte Charlet. Plötzlich hörten die beiden ein sehr lautes „Uhaa, Uhaa!“. „Hallo Nessie!“, sagte Charlet. Doch die Stimme, die gerade eben noch „Uhaa“ gerufen hatte, sagte: „Hallo Charlet, schön dich zu sehen.“ „Also Nessie, ich haben einen Freund Charly, der will ins Meer zurück. Kannst du uns helfen?“, fragte Charlet. „Ja“, sagte Nessie. „Ihr müsst den Bach entlang.“

Nach zwei Stunden Schwimmen erreichten sie …….  „Das Meer, das Meer!“, rief Charly. Und da waren auch seine Eltern. Alle umarmten sich.

 „Tschüß!“, rief Charlet.

„Warte, willst du nicht bei uns wohnen?“, fragte die Mama. „Ja, ja, ja“, sagte Charlet. Und wenn sie nicht von einem Hai gefressen wurden, dann lebten sie zufrieden bis an ihr Ende.

Greta, 3a

 

Es war einmal eine Scholle, die hieß Charly. Er hatte drei Geschwister. Sie hießen Charlotte, Sheila und Mali. Eines Tages schwammen sie zu den komischen Fischen, die so weit unten wohnten. Auf einmal kam ein riesiger Fisch und verschlang sie. Im Fischbauch schrien sie: „Hilfe! Hilfe!“ Der Fisch sagte leise: „ Ich lass euch nie wieder raus!“ Da sahen sie, dass auch ihre ganze Stadt da drinnen war.

Auf einmal tippte ihn eine Meerjungfrau an: „Schnell weg hier, da kommen die Haie und die Haimänner!“ Schon zu spät, der Haiprinz sagte: „Ich soll euch ausrichten, dass die Haikönigin eine Scholle essen will und ich will eine Braut, die braune Haare und eine lila Flosse hat!“

Auf einmal hörten alle Bewohner eine Stimme vom großen Fisch: „Ich höre jeden Mucks von euch!“ Doch plötzlich ertönte eine andere unheimliche Stimme.

Charly rief: „Charlotte, dddas ist NNNessie, das Ungeheuer vom Loch Ness!!!“

„Hallihallo, ich werde euch helfen!“, brummte Nessie. Alle schrien so laut wie so konnten.

„AH! Wumm!“ Der Fisch explodierte.

Charly schwamm mit seinen Schwestern nach rechts und nach links.

Sie waren zu Hause. „Mama, Papa!“, riefen sie. „Da seid ihr ja!“, freute sich Mama. Sie sagte: „ Haie wohnen über uns. Aber das ist ja egal!“

Und das war das Abenteuer von Charly.

Sabaa, 3c

 

 

Charly hatte keine Geschwister. Er lebte in der Nordsee. Eines Tages kam ein großes Schiff angefahren. Charly wollte wegschwimmen, aber es war zu spät. Charly war in einem Netz gefangen. Das Schiff fuhr weg. Charly hatte ganz dolle Angst. Dann fuhr das Schiff auf einen Fluss. Dort war ein Loch. Diese Chance nutzte er und schwamm in das Loch. Er flog über den Fluss und rief: „Juchhu!“

„Wo bin ich?“, fragte er. Er lag auf einem großen Nest und ein großer Hai kam. Er rief: „Hilfe, Hilfe!“

Er schwamm in das Nest.  „Wer seid ihr?“ Der eine Nestbewohner sagte: „Ki“, der andere „Kic“ und der dritte „Kicer“. Dann sagte Ki: „Sollen wir Freunde sein?“ „Ja!“, rief Charly. „Könnt ihr mir helfen nach Hause zu finden?“ „Aber klar“, sagte Kic, „ich weiß, wo die Nordsee ist.“ „Toll!“, rief Charly, „dann müssen wir zuerst einmal den Hai verscheuchen.“ „Das geht leicht“, sagte Ki. Er holte seine Angel, kniff ihn damit in die Nase und der Hai schwamm weg.

„Und gehen wir jetzt?“, fragte Charly. „Ja“, sagte Ki.

Sie haben noch ganz viele Freunde gefunden.

Eines Tages fanden sie auch seine Eltern und sie lebten alle glücklich in der Nordsee.

 

Deena, 3b

 

Es war einmal eine Scholle, die wurde in ein Fischernetz eingesperrt. Als das Schiff in einem Fluss war, da ist Charly rausgesprungen. Sie wollte wieder ins Meer und versteckte sich. Zwei Stunden später kamen drei junge und zwei erwachsene Schollen. Sie sagten: „Hab keine Angst. bei uns bist du gut aufgehoben.“ Die drei hießen: Trick, Track und Trock.  „Wie heißt du denn?“, fragten Sissi und Bobo, die erwachsenen Schollen. Charly antwortete ganz schüchtern: „Ich bin Charly, die Scholle.“ „Okay, dann kommst du jetzt mit in unser Haus. Woher kommst du denn?“ Charly sagte: „Ich komme aus dem Meer.“ „Oh, das ist fünfhundert Kilometer entfernt. Wir fahren nächstes Jahr. Du bleibst zuerst einmal hier. Hier ist es sicher“, antworteten die Eltern.

Als ein Jahr vorüber war, sagte Sissi: „Okay, wir bringen dich jetzt nach Hause.“  Aber als Charly auf dem Rückweg war, da waren ganz viele Fische in einem Netz und Charly dann auch. Charly schrie: „Alle schwimmen jetzt nach unten!“ Und es klappte. Das Netz riss. Alle Fische fragten, ob sie Charly helfen könnten. Charly sagte: „Ich will zu meiner Mutter und zu meinem Vater.“ Es ist dann Abend geworden und Charly schlief ein. Am nächsten Morgen gab es Charlys Lieblingsessen, frische Meeresfrüchte.

„Jetzt komm, wir schwimmen los!“

Als Charly das Meersalz roch, fragte sie die Fische: „Wie lange brauchen wir noch?“ Die Fische sagten: „Nur noch zehn Kilometer.“

Jetzt waren sie angekommen. Als Charly ihre Mutter und Vater sah, schrie sie: „Mama, Papa!“ Sie umarmte beide sehr fest. Da fragte die Mutter: „Wo warst du denn so lange?“ Charly sagte: „Das ist eine sehr lange Geschichte! Ich erzähle auch alles am Wochenende. Ich bin froh, wieder hier zu sein!“

Tom, 3d

 

 

Es war einmal eine kleine Scholle, die hieß Charly. Er lebte zu Hause. Seine Eltern ließen ihn nicht raus, weil er so klein war.

Zuerst haben sich Charly und seine Eltern gestritten. Dann ging er in sein Zimmer, um mit seinem Spielzeug zu spielen. Aber bei den ganzen Tränen, die in seinen Augen auftauchten, hat er die Spielzeuge unten vergessen. Er wollte sie holen, aber da stimmte doch irgendetwas nicht! Wo waren seine Eltern? Er drehte sich vorsichtig um und sah auf einmal, dass alles durchwühlt war. Ein Hinweis: Charly war froh, dass ein Netzfaden auf dem Boden lag.

Charly machte sich auf die Suche. Aber er dachte noch einmal an das, was seine Mutter immer sagte: „Du darfst nicht raus!“ Aber Charly ging trotzdem auf die Suche. Da war es für ihn so schön, das war aber schon längst vorbei. Da kam ein großes Netz. Charly wollte gerade wegschwimmen, da war er drin. Er schaute sich um. In dem Netz war nur ein altes Piratenmesser. Aber Charly hatte eine Idee. Er könnte möglicherweise mit dem Messer das Netz aufschlitzen. Er versuchte das Messer aufzuheben, aber es war zu schwer. Bevor er noch das Messer in einen der Löcher des Netzes schob, hörte er lieber auf zu versuchen, das Messer hochzuheben. Aber er hörte eine Stimme, die immer sagte: „Hier, hier bin ich. Ich komme zu dir!“ Charly wusste überhaupt nicht, was hier los war. Dann sah er, dass etwas auf ihn zuraste. Aber es war nur der Fisch. Charly schrie: „Bitte hilf mir!“ Sie packten beide an. Das Netz war schon nicht mehr unter Wasser. Sie konnten sich fast nicht mehr bewegen. Aber sie haben es noch geschafft.

Charly fragte: „Wie heißt du?“ Die andere Scholle sagte: „Ich heiße Tommi.“ Charly sagte: „Gut, ich suche meine Eltern.“ Tommi sagte: „Oh, ich suche meinen Bruder.“ Charly fragte: „Kannst du mir helfen?“ Tommi antwortete: „Ich habe dir schon einmal mit dem Messer geholfen!“ Charly machte große Augen, wo zugleich auch Tränen auftauchten. Tommi sagte leise: „Na gut, okay. Aber du hilfst mir auch!“ „Na klar!“, sagte Charly.

Sie schwammen davon. Tagelang! Plötzlich kamen sie an einen dunklen See. Auf einmal kam ein riesiger Schatten angeschwommen. Tommi stotterte: „Dddddas Mmmonster!!!“ Da kam plötzlich ein Riesenmaul auf sie zu, aber als dieses Maul aus dem Schatten herauskam, sah das Monster aus wie ein Kuscheltier, richtig süß! Das Monster – oder eher das Kuscheltier sagte: „ Ich bin das Monster von Loch Ness.“ Charly und Tommi guckten sich schweigend an.

Timo, 3c

 

Eines Tages schwamm ein kleiner Fisch in der Nordsee herum. Dieser kleine Fisch war immer bei seinen Eltern und hieß Charly. Charly hatte zwei Geschwister, einen Jungen und ein Mädchen.

An einem Tag wollte seine Familie Essen für ihn holen. Er war ganz alleine und hatte ein bisschen Angst. Plötzlich kam ein Hai und die Familie war noch nicht da. Er schwamm schnell aus dem Haus raus. Auf einmal war der Hai nicht mehr da und er blieb starr stehen. Er versuchte seine Eltern zu finden und schwamm los. Plötzlich kam der Hai hinter einem Felsen her. Charly erschrak sehr. Er schwamm so schnell er konnte weg, aber der Hai schwamm immer noch hinter ihm her. Da fand er ein kleines Rohr, dort schwamm er rein. Der Hai konnte dort nicht rein, weil das Rohr zu klein war. Plötzlich erschrak Charly. Das Rohr hatte sich neben ihm bewegt. Es war dunkel in dem Rohr. Er drehte sich um und vor ihm stand eine kleine Scholle. Die Scholle fragte: „Wer bist du und wie heißt du?“ Charly sagte: „Ich heiße Charly und wie heißt du?“ Die andere Scholle sprach: „Ich heiße Felix.“ Dann fragte Felix: „Wo kommst du her?“ Charly antwortete: „Ich komme aus dem Meer und du?“ Felix sagte: „Ich komme auch aus dem Meer.“ Anschließend fragte Charly: „Wollen wir Freunde sein?“ Felix sagte: „Ja!“ So waren beide beste Freunde.

Charly erzählte, dass seine Eltern weggeschwommen wären und dann der Hai kam. Felix wollte ihm helfen, wieder nach Hause zu kommen und seine Eltern zu finden. Charly sah aus dem Rohr raus und der Hai war weg. Dann sagte Felix: „Komm! Wir können aus dem Rohr raus.“ Beide schwammen aus dem Rohr und suchten nach seinen Eltern.

Auf einmal wussten sie nicht mehr, wo sie waren. Charly und Felix hatten sich verschwommen. Sie hatten Angst. Plötzlich kamen andere Fische angeschwommen. Felix schrie: „Das sind meine Eltern!“ Charly stellte sich vor und die Eltern auch. Papa und Mama von Felix führten sie wieder nach Hause.

Da kamen die Eltern von Charly. Charly schrie: „Mama, Papa, endlich seid ihr da!“

Felix Familie und Charlys Familie aßen glücklich bis es Abend wurde.

 

Miriam, 3b

 

Es war einmal eine Scholle, die hieß Charly.

Er hatte keine Eltern mehr und wohnte in einem Waisenhaus. Die Leiterin hatte seinen Opa gefunden und er ging zu seinem Opa.

Ein Jahr verging, da starb sein Opa. Charly war ganz alleine. Er suchte irgendjemanden, aber er fand niemanden. Dann sage er sich: „Ich suche jetzt weiter.“ Plötzlich fand er einen Wal. Charly erschrak. Der Wal sagte: „Hab keine Angst!“ Charly behauptete: „Ich habe keine Angst.“

Joana, 3c

(Joana war krank und konnte deshalb den Text nicht fertig  schreiben.)

 

Es war einmal eine Scholle, die hieß Charly. Charly wollte gerne Abenteuer erleben, aber die Eltern von Charly sagten immer: „Wenn du sechs wirst, darfst du raus. Aber mit fünf noch nicht. Das ist viel zu gefährlich!“

Ein Jahr später durfte er raus. Er schwamm sehr weit ins Meer und auf einmal war er in einem Fischernetz! Es war ein Netz mit feinen und mit großen Löchern. Da hatte er eine Idee! Es waren nur zwei Netze und innen war das mit den großen Löchern. Der Faden, der da hing, entdeckte er und wickelte den Faden um beide Netze und zog kräftig daran. Und da passierte es: die beiden Netze rissen und ein Loch entstand, so konnte er raus.

Aber da kam die nächste Falle! Eine Strömung zog ihn in eine Röhre. Diese Röhre führte ihn in einen Teich. Da war er alleine und die Sonne schien. Charly tarnte sich am Boden, weil über ihm ein Rochen schwamm. Der Rochen sprach: „Ich bin ein Kind, ich tue dir nichts!“  „Weißt du wie man hier wieder rauskommt?“, fragte Charly. „Nein“, sagte der Rochen. „Oder doch! Kannst du dich zu einer Rolle biegen?“ „Ja“, sagte Charly. „Na, dann ab durchs Rohr!“ „Hä, ich verstehe nichts?“, antwortete Charly.  „Machs einfach“, sagte der Rochen. „Ach übrigens, ich heiße Tim und jetzt komm!“ Okay und hepp, schon waren sie im Korallenriff.

„Da sieh mal, ein Seestern!“, rief Charly. „Der schläft!“, antwortete Tim. „Na super, ein Hai!“ Schnell tarnten sich die beiden, der Rochen am Stein und Charly am Boden. Tim flüsterte: „Das ist Nessie, vom Loch Ness! Oh ich muss mal niesen!“ „Dann mach, aber leise!“ „Hatschi!“ „Hallo?“, fragte Nessie. „Ah, ein Rochen und eine Scholle!“ Charly rief: „Hallo, ich bin Charly und das ist Tim! Kannst du uns helfen?“ Nessie fragte: „Wieso und wobei?“ Charly erzählte alles und auf einmal sah er, dass Tim nicht mehr da war. Da lag ein Zettel. Darauf stand: „Ich bin im Loch Ness.“ „Okay! Wir kommen“, sagte Charly etwas böse, weil sein Freund ihn dagelassen hatte.

Im Loch Ness angekommen fanden sie ihn. Er war am Korallenriff und zeigte mit einem Blick, dass er Sehnsucht nach seiner Familie hatte. Nessie und Charly sahen sich an und wussten, dass sie ihn beruhigen mussten. Charly traute seinen Augen nicht! Er schwamm zu Tim und sagte aufgeregt: „Sieh mal da! Deine Familie!“ „Mama, Papa!“, kam es Tim wie aus einem Mund. Da sagte Tim auf einmal: „Nun Charly, du hast mir geholfen und nun helfe ich dir.“ „Echt? Ja, dann los!“

Die drei Freunde schwammen und schwammen so schnell wie sie konnten nach Süden. Charly schwamm vor Nessie und Tim. Doch da passierte es! Er versuchte zu springen, weil oben die Sonne schien. Und als er sprang, sprang er in einen Strudel. Der Strudel war so schnell und Charly sprang mitten rein. Und schon war er wieder bei seinen Freunden. So schnell war er dort um unterzutauchen. Und so schwammen sie weiter.

Auf einmal riefen ein paar Stimmen: „Charly, wo bist du?“ Charly entdeckte seine Familie und seine Familie sah ihn. „Mama, Papa!“ „Charly!“ Alle umarmten sich. „Tschüß, meine Freunde!“, rief er. „Tschüß, Charly!“

Und so hatte alles ein gutes Ende.

 

Elena, 3d

 

Es war einmal eine kleine Scholle, die hieß Charly. Charly wurde in der Nordsee geboren. Eines Tages kamen zwei Fischer. Charly wurde geangelt. Als das Auto von den Fischern über einen Stein fuhr, fiel Charly aus dem Netz. Charly war in ein Rohr gefallen. Charly schwamm in dem Rohr immer weiter und landete in einem Bach. Er wurde ohnmächtig. Charly wachte erst nach zwei Stunden wieder auf und er konnte sich an nichts mehr erinnern. Er wusste nicht mehr, wo er herkam und nicht mehr, wo seine Eltern waren. Charly hatte sehr große Angst, aber er fand einen Freund. Der Freund hieß Fil. Er war auch eine Scholle. Fil fragte: „ Wie heißt du?“ Charly antwortete: Ich heiße Charly.“ „Wo kommst du her?“, fragte der Freund. Charly sagte: „ Ich weiß es nicht.“

Charly und Fil lernten sich besser kennen. Sie hatten sehr viel Spaß. Eines Tages fragte Fil Charly: „Hast du schon darüber nachgedacht, wo deine Eltern sind?“ Charly antwortete: „ Nein, aber ich würde gerne nach meinen Eltern suchen.“ Fil fragte weiter: „Weißt du schon, wo du suchen würdest?“ Charly antwortete: „Nein, aber ich glaube, dass sie in der Nordsee leben.“ Fil fragte: „Wie sollen wir da hinkommen?“ Charly sagte: „Ich glaube, dass ich durch ein Rohr gekommen bin.“ Fil sagte: „ Zuerst müssen wir dieses Rohr finden.“ Charly antwortete: „Ich weiß, glaube ich, noch wo das Rohr ist.“

Charly führte Fil zu diesem Rohr. Als sie oben ankamen, war es sehr heiß. Charly fragte: „Wo sind wir?“ Fil antwortete: „Am Strand, da ist es sehr heiß.“

Und nun begann das Abenteuer von Fil und Charly.

Charly und Fil gingen immer weiter am Strand entlang. Als sie im Meer ankamen, war es schon Nacht. Charly und Fil suchten sich etwas, wo sie sich über Wasser drauflegen und schlafen konnten. Fil fand etwas. Charly und Fil legten sich darauf und schliefen ein.

Am Morgen waren sie ans Land einer Insel gespült worden. Sie suchten etwas zu essen, doch sie fanden nichts. Auf einmal kam eine weiße Gestalt auf sie zu. Charly und Fil erschraken. Die weiße Gestalt hatte sie bemerkt. Sie sagte: „Habt keine Angst vor mir. Ich heiße Nessie und wie heißt ihr?“ Fil sagte: „ Ich heiße Fil und das ist Charly.“ Nessie sagte: „Ihr seht hungrig aus. Kommt mit! Ich gebe euch etwas zu essen.“ Charly und Fil gingen rein. Nach dem Essen sagte Nessie: „Bleibt über Nacht hier und morgen könnt ihr gehen.“ Fil und Charly blieben über Nacht da und am Morgen reisten sie weiter.

Drei Monate später waren sie in der Nordsee angekommen. Sie hatten sehr große Angst, weil dort drei Haie herumschwammen. Charly fragte Fil: „Wie kommen wir an den Haien vorbei?“ Fil sagte: „Wie wäre es, wenn wir auf Zehenspitzen wegschleichen?“ Charly war einverstanden. Sie schlichen ganz schnell davon. Aber einer der Haie hatte sie gehört. Charly und Fil konnten sehr schwer entkommen.

Danach waren sie in Quallenfeldern gelandet. Sie begegneten dem Quallenkönig. Sie fragten den Quallenkönig, wo die Schollenfelder wären. Der Quallenkönig antwortete: „Immer weiter auf dem Weg, auf dem ihr seid.“ Charly bedankte sich. Als sie fast angekommen waren, fragte Charly Fil, wo seine Eltern wären. Fil sagte:  „Meine Eltern wurden von Haien gefressen.“

Als sie in den Schollenfeldern waren, suchte Charly seine Eltern. Als er sie gefunden hatte, umarmten sie sich sehr lange und dann fragte Charly, ob Fil hier leben könnte. Die Eltern sagten: „Ja!“

 

Kaan, 3d

 

Nie wieder Streit!  

Vor vielen, vielen Jahren kam der kleine Drache Tabaluga auf die Welt. Schon kurz nach seiner Geburt lernte er den Drachenjungen Fiffi kennen. Die beiden wurden die besten Freunde. Sie machten alles zusammen. Doch nach 5 Jahren hatten Tabaluga und Fiffi  einen großen Streit. Es ging so weit, dass Fiffi beleidigt wegrannte. Als Tabaluga merkte, dass sein Freund nicht mehr da war, wurde er sehr traurig und weinte dicke Drachentränen. Da kam er auf die Idee, dass er jetzt seinen Freund suchen wollte. Es war ein sehr langer Weg bis Tabaluga endlich zu einer kleinen Höhle kam. Er hatte zwar große Angst, aber ging trotzdem in die Höhle. In der Höhle gab es einen ganz kleinen Gang. Den ging Tabaluga tapfer entlang bis er zu einer weiteren Höhle kam. Dort sah er seinen Freunde Fiffi. Vor lauter Glück umarmten sich die beiden und entschuldigten sich. Fiffi war sehr froh, dass er von seinem Freund gefunden worden war. Die beiden gingen wieder den langen Weg zurück und beschlossen, dass sie sich nie wieder streiten werden.

Von Nina 4a 13.12.2011     

 

 

Lillis Prüfung

„Hey,warum weinst Du so?“,fragt Drache Kraterqualm,ein Drachenmädchen Namens Lilli.,, Meine Eltern haben mich hier  am Nordpol abgesetzt und dabei wollten wir doch in 3 Tagen Weihnachten feiern!“, schluchtzt sie.,,Ich kenne mich hier gut aus,wir haben erst den 21.Dezember 2011!

Wo wohnst Du denn?“,fragt Kraterqualm,nachdenklich.,,In Feuerdorf“,antwortet Lilli.,,Gut,in 3 Tagen schaffen wir das!

Wieso heißt Du eigentlich Lilli und nicht Feuerflamme,oder so?“ , fragt er irritiert.,, Alle Drachenkinder müssen erst eine Prüfung machen um ihren Namen zu bekommen!“,sagt Lilli.

,,Möchstest  Du den gefährlichen,aber dafür den kürzeren,oder den ungefährlichen,dafür den längeren Weg gehen?“, hinterfragte Kraterqualm.

„Ich stelle mich jeder Gefahr,insbesondere dann,wenn es um meine Familie geht“,schreit Lilli entschlossen.

Sie klettern über Eisberge,schwimmen durch Flüsse,fliegen über Täler hinweg und landen Abends in einer Landschaft.,,Wieso redest Du nie über Deine Familie?“,fragt Lilli leise.,,Weil sie nicht mehr lebt,

ein Ritter hat sie getötet!

Achtung,lauf!“,ruft er ängstlich,da sind Ritter.

Sie laufen und laufen so schnell,das sie garnicht merken,dass sie längst in Feuerdorf sind.Plötzlich,da ist eine tiefe Schlucht.

,, Kraterqualm,pass auf.“ Zu spät,er fällt.,,Warte,ich fliege zu dir,wow,du hast die Schlucht der Drachen entdeckt,dass bleibt unser Geheimnis!“,sagt Lilli streng.Jetzt lass uns gehen.Nach einer Weile läuft Lilli endlich zu ihren Eltern.,,Lilli du bist wieder da,du hast es geschafft,jetzt haßt Du endlich einen richtigen Drachennamen!“,rufen ihre Eltern stolz.,,Mum,Dad,ich glaube wir sollten Kraterqualm aufnehmen,er hat mir geholfen und er hat keine Eltern mehr!“,flüstert sie.,,Wenn das so ist,herzlich Willkommen in Feuerdorf,Kraterqualm.“

So gibt es doch noch ein Happy End.

(Kathrin Beyer, 4a)

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