Gesundheitserziehung
Mens sana in corpore sano
‑ Ein gesunder Geist wohnt
in einem gesunden Körper.
(Juvenal, 58-138 n. Chr.)
Die Beachtung dieses Grundsatzes ist ein fundamentales Ziel unserer pädagogischen Arbeit in der Schwanenschule. Aus dieser Erkenntnis heraus ergeben sich für uns praktische Konsequenzen im Schulalltag.
1. Gesundes Schulfrühstück
In Absprache mit dem Elternhaus legen wir Wert auf ein gemeinsames ausgewogenes Schulfrühstück in angenehmer Atmosphäre. Süßigkeiten bleiben besonderen Anlässen vorbehalten.
2. Sport, Spiel und Spaß
Zur gesunden körperlichen und geistigen Entwicklung eines Kindes gehören ausreichende Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten. Daher werden im Unterricht Phasen der Anspannung und Entspannung berücksichtigt. Hier finden auch Übungen zur Wahrnehmungsschulung und Konzentrationsfähigkeit ihren Platz.
Im Sportunterricht und während der Pausen bieten sich vielfältige Möglichkeiten körperlicher Betätigung (z. B. Spielehaus, Klettergerüst, Sportplatz).
3. Erziehung zu Hygiene und Sauberkeit
Neben den Vorgaben des Lehrplans ist es uns ein Anliegen, die Schüler mit praktischen Übungen (Zähne putzen, Hände waschen, Verhalten beim Schwimmunterricht...) auf die Relevanz von Sauberkeit und körperlicher Hygiene hinzuweisen. Daher arbeiten wir regelmäßig mit der Schulzahnärztin zusammen.
4. Angemessene Körperhaltung
Um Haltungsschäden vorzubeugen, achten wir in den Klassen auf körpergerechtes Mobiliar und legen Wert darauf, den Kindern eine angemessene Körperhaltung bewusst zu machen.
Damit der Tornister den Rücken des Kindes nicht unnötig belastet, sind in allen Klassen Fächer vorhanden, in denen Unterrichtsmaterialien abgelegt werden können, die im Augenblick nicht benötigt werden.
5. Abwenden körperlicher Schäden
Wir arbeiten darauf hin, dass Kinder spüren, dass ihr Verhalten Auswirkungen auf das Zusammenleben mit den Klassenkameraden haben kann. Dies beinhaltet, dass die selbst erstellten Regeln Gesundheitserziehungfür das Benehmen in der Klasse und auf dem Schulhof von allen einzuhalten sind – auch zum eigenen Nutzen. Weiterhin werden den Kindern Gefahrenquellen bewusst gemacht (das Werfen von Schneebällen, Folgen von Prügeleien/Körperverletzung, Schubsen, Umgang mit gefährlichen Gegenständen, sicherer Schulweg...).
6. Das allgemeine Wohlbefinden
Zu einem umfassenden gesundheitlichen Bild gehört es auch, auf das seelische Wohlbefinden der Schüler zu achten. Wir bemühen uns daher um ein positives Lernumfeld in den Klassen und berücksichtigen die Bedürfnisse der Einzelnen.
Ein weiterer wesentlicher Schwerpunkt im Bereich Gesundheitserziehung ist zur Zeit das Projekt „Gesund macht Schule“, an dem ortsansässige Ärzte und die AOK Rheinland beteiligt sind.
7. Handlungsorientierte Gesundheitserziehung und Sachunterrichtsaktionen
Um auf längere Zeit hin produktive, gesundheitsfördernde Unterrichtseinheiten mit praktischem, handlungsorientiertem Material für den Sachunterricht vorzubereiten, beschlossen die Flexklassen, im jährlichen Wechsel Lernstationen zu den Themenfeldern „Zähne“ und „Sinne“, aber auch zum Thema „Experimente“ zu entwickeln.
Die Teamkollegen bildeten Arbeitsgruppen, um jeweils Unterthemen vorzubereiten, die in unterschiedlichen Räumen präsentiert wurden. So konnte jeder Kollege von den Ausarbeitungen der anderen Kollegen profitieren, um selber als Experte für seine eigene Station zu fungieren.
Die Flexklassen – aber auch einige dritte und vierte Klassen – waren mit Feuereifer am Werk. Es wurde experimentiert, ausprobiert, geknobelt und gelernt. Die Kinder machten viele Entdeckungen und lernten mit großem Eifer.
Lernen mit allen Sinnen - über alle Sinne
Lernen mit allen Sinnen
Im Rahmen der Unterrichtseinheit "Die fünf Sinne" hatten die Kinder der flexiblen Eingangsklassen die Gelegenheit, ihre eigenen Sinne einmal auf die Probe zu stellen. Die Klassenlehrer hatten sich große Mühe damit gemacht, zu jedem Sinn einen Parcours zu errichten. So konnten die Kinder alleine, in Gruppen- oder Partnerarbeit hören, riechen, fühlen, schmecken und sehen - oft so, wie sie es noch nie gemacht hatten. Die Arbeit an den vielen Stationen machte allen Beteiligten großen Spaß und alle waren sich einig, viel gelernt zu haben.
Alles rund um die Zähne
Alle Kinder der Schwanenschule besuchten eine Zahnausstellung im DAZ-Raum. Dort wurde ihnen altersgemäß die Funktion der Zähne erklärt, die Zahnpflege nahe gebracht und ein toller Überblick über Wichtigkeit der Zähne geboten.
Die Flexklassen hatten zum Beispiel folgende Stationen im Programm:
1. Wie ich meine Zähne richtig putze (Zahnputzstation)
2. Wie ich meine Zähne richtig putze (KAI-Technik)
3. Wie ich meine Zähne richtig putze (Fühlspuren)
4. Leporello zur KAI-Technik
5. So heißen meine Zähne
6. Was machen meine Zähne
7. Funktion der Zähne
8. Büchertisch
Ergänzung: Zahnmandala
Vielen Dank an das engagierte Team der Zahnprophylaxe!




