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Kooperationspartner

Kooperation mit Kindertageseinrichtungen

Das Geheimnis, mit allen Menschen in Frieden zu leben, besteht in der Kunst, jeden in seiner Eigenart zu verstehen.

F.L.Jahn

Mit den Kindertageseinrichtungen unseres Einzugsbereiches pflegen wir regelmäßigen, strukturierten und regen Austausch. Jeder Kollege des Teams der flexiblen Eingangsstufe ist ein oder zwei Kindertageseinrichtungen zugeordnet, sodass ein persönlicher Kontakt aufrecht erhalten wird.

Im Februar jeden Jahres laden wir die Erzieher/innen aller Kindertageseinrichtungen zu einem gemeinsamen pädagogischen Kaffeetrinken ein. An diesem Nachmittag tauschen wir uns über die verschiedenen pädagogischen Konzepte aus und überlegen gemeinsam Möglichkeiten, den Kindern einen gelungenen Übergang in die Schule und die Weiterführung der vorschulischen Förderung zu ermöglichen.

Im Frühjahr findet die Einschulungskonferenz statt. Schon bei der Anmeldung der Schulneulinge im November erbitten wir von den Eltern eine Schweigepflichtsentbindung zum Austausch der Grundschule mit der Kindertageseinrichtung über das Kind. In diesem sehr intensiven Austausch über die einzelnen Kinder lernen wir sie frühzeitig individuell kennen und können ihnen so zum Beispiel bei der Zusammensetzung der Eingangsklassen entgegenkommen. Zur Gesprächsgrundlage wurde ein Kriterienkatalog entwickelt.

Der frühzeitige und vertrauensvolle Kontakt ermöglicht ebenso die gemeinsame Beratung von Eltern. Bei Bedarf der zusätzlichen Förderung des Kindes wird ein/e Kollege/in des Kompetenzzentrums zur Diagnostik hinzugezogen.

Es hat sich durch die mittlerweile engen Kontakte, durch gegenseitige Wahrnehmung, das bewusste Akzeptieren der gegenseitigen pädagogischen Arbeit und die gegenseitige Bereicherung eine sehr positive Basis im Miteinander von Schule und Kindertageseinrichtung entwickelt. Von dieser guten Zusammenarbeit profitieren Lehrer, Erzieher und vor allem die Kinder!

Wir kooperieren

  • mit den Kindergärten in unserem Schulbezirk
  • mit den weiterführenden Schulen
  • mit der Pestalozzischule als Kompetenzzentrum
  • mit anderen Grundschulen aus dem Stadtbereich Wermelskirchen: Englischfachkonferenzen: zweimal jährlich, Ziel: Vereinbarungen über die Vereinheitlichung von Lehrwerken, Unterrichtsinhalten und der Leistungsbewertung im Stadtbereich
  • mit der Grundschule Ost und den beiden großen christlichen Kirchen: fünfmal jährlich, Ziel: Planung gemeinsamer Gottesdienste
  • mit Schulen im nördlichen Bereich des Rheinisch-Bergischen-Kreises. Wir sind seit 2008 Koordinationsschule für die 2.Runde des Mathematikwettbewerbes für 4.Schuljahre.
  • mit den psychologischen Beratungsstellen
  • mit dem Landesprogramm "Bildung & Gesundheit"
  • mit entsprechenden Institutionen für schwach- und hochbegabte Kinder
  • mit den Mitarbeitern der evangelischen Kirchengemeinde, die für einen Zeitraum von ca. 12 Wochen (je 2 Stunden) den Kindern das Gemeindeleben nahebringen
  • mit Sponsoren
  • mit der Gärtnerei Bosmann: Während der "Tage der Kindergärtnerei" lernen die Kinder das Berufsfeld des Gärtners und die Arbeitsabläufe einer Baumschule kennen, machen elementare Erfahrungen zum Hacken, Säen, Pflanzen und Jäten
  • mit dem Jugendamt
  • mit der Stadtbücherei und der Katholischen Öffentlichen Bücherei Wermelskirchen
  • mit örtlichen Seniorenzentren: Aufführungen zum Jahreskreis, Austausch der Generationen
  • mit aid: Ernährungsführerschein
  • mit dem Deutschen Roten Kreuz (siehe Schulprogramm)
  • mit der Buchhandlung van Wahden
  • mit der Aktion "Sammeldrache" (www.sammeldrache.de)
  • mit der Firma "prosem" zum Aufbau und zur Gestaltung der Schulhomepage
  • unsere Schule ist Mitglied im Grundschulverband

Kooperation mit dem Kompetenzzentrum

1. Allgemeine Informationen und Rahmenbedingungen

2006 wird durch die Änderung des Schulgesetzes die Errichtung von Kompetenzzentren ermöglicht.Sie dienen der schulischen Förderung von Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf. Die Angebote des Kompetenzzentrums enthalten die Diagnose, Beratung der Kollegen an allgemeinen Schulen und der Eltern und ortsnahe präventive Förderung in den Kindergärten.

Durch die Bündelung der vorhandenen sonderpädagogischer Kompetenzen einer Förderschule, wird eine passgenaue differenzierte Förderung auch an einer allgemeinen Schule möglich.

Eine Aufrechterhaltung wohnortnaher Beschulung wird für Kinder mit speziellem Förderbedarf ermöglicht.

Das Kompetenzzentrum  einer Förderschule hat ein Netzwerk von allg. Schulen, die ein klares Einzugsgebiet definieren. Die Leitung des Kompetenzzentrums koordiniert zusammen mit den Leitungen der anderen Schulen das Kompetenzzentrum.

Die Pilotphase ist auf drei Jahre angelegt. Es gibt bis jetzt ca. 20 Pilotprojekte.

2. Kennzeichen eines Kompetenzzentrum

Bündelung unterschiedlicher Kompetenzen (Förderschwerpunkte, Fächer)

·Erteilung von Unterricht in verschiedenen Förderschwerpunkten

·Diagnostik und Beratung

·Prävention (Arbeit in der Kita)

·Kooperation mit anderen Schulen

·Vernetzung (Jugendamt, Schulpsychologischer Dienst,

(Logopädie)

·Unterstützung und Entlastung der Kolleginnen und Kollegen der allgemeinen Schulen

3. Aufgaben des Kompetenzzentrums:

Prävention:

·Frühförderung (Frau Reusch),

·Päd. und organisatorische Lern- und Erziehungsbegleitung im Vorfeld von Lern- und Entwicklungsstörungen

·Qualifikation der Lehrkräfte der allg. Schulen (Kompetenzteams)

·Elternberatung

·Vernetzung der erforderlichen außerschul. Hilfen (Jugendhilfe,med., therapeutische/psychol. Dienste

Unterricht

·Lehrkräfte des Kompetenzzentrums unterrichten Kinder sowohl im Kompetenzzentrum als auch an allg. Schulen

·Verknüpfung der ind. Förderplanung mit den curricularen Vorgaben

·Lernprozessbegleitung (Methodenkompetenz des eigenständigen Lernens)

·Ausbau von Medienkompetenz (angemessene technische Hilfsmittel)